Ausstellungen

Seht, welch ein Mensch!

Die Akademie Dangast präsentiert zusammen mit dem Westfälischen Museum für religiöse Kultur RELiGIO Telgte und Kirche & Kunst St. Matthäus Rodenkirchen in einer Wanderausstellung „ecce homo – Seht welch ein Mensch“ – Skulpturen und Skulpturengruppen zur Geschichte Jesu, seiner Passion in verschiedenen Kirchen und Museen in Deutschland und Polen.
Leihgaben der Thomaskirche Neuengroden, Stephanuskirche Fedderwarden, Christuskirche Cäciliengroden, Christuskirche Oldenburg, Pauluskirche Nordenham, RELiGIO Telgte und Privatsammlungen. Insgesamt werden 142 Skulpturen gezeigt.
Kurator der Ausstellung ist Frank Klimmeck, Pfr. i. R., Kultur- und Kunstmoderation für die Akademie Dangast – Kunst & Natur e.V..
Die Schirmherrschaft für die Ausstellung in Polen hat SE. Der Botschafter für Deutschland in Warschau übernommen. Die Schirmherrschaft für Deutschland hat SE. der polnische Botschafter Berlin.
Gefördert wird dieses internationale Projekt durch die EWE-Stiftung und Raiffeisen-Volksbank Stiftung, Oldenburgische Landschaft und Hofmann-Förderstiftung.

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Ausstellung „Schlittschuhläufer in alten Ansichten“

Lange vorbei  scheinen die winterlichen Zeiten zu sein, in denen man in freier Natur bei frostigen Temperaturen Schlittschuh laufen konnte. Einen anschaulichen Einblick in diese historischen Gegebenheiten bietet  jetzt die neue Ausstellung im Foyer des Weltnaturerbeportals in Dangast.  Auf ausgewählten alten Grußkarten, die früher nicht nur zu Weihnachten, sondern auch mit besten Wünschen zu Neujahr verschickt wurden, sieht man Jung und Alt, einzelne Könner  und verliebte Paare auf dem Eis. Aus über 300 Karten hat der Sammler und Heimatforscher Karl-Heinz Martinß in Zusammenarbeit mit Michael Remmers von der Oldenburger Firma Komregis insgesamt vier Schautafeln mit schönen  vergrößerten Motiven bestückt. Zudem sind einige Fotos aus heimischen Privatarchiven zu betrachten, die Szenen vom begehbaren Eis auf dem Dangaster Tief zeigen. Exponate wie Schlittschuhe aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts , Literatur zu der Thematik und kunsthandwerkliche Figuren werden in Schaukästen präsentiert. Zu den üblichen Öffnungszeiten kann diese interessante bis zum 25. Februar 2018 besichtigt werden.


Die verheerende Sturmflut von 1717 kam in der Christnacht

Öffnungszeiten: bis 14.01.2018 von 9.00 – 20.00 Uhr im Weltnaturerbeportal in Dangast, Edo-Wiemken-Str- 61


PROGRAMM DER AKADEMIE ZUR WEIHNACHTSFLUT 1717

Kuratoren: Michael Remmers, Klaas-Heinrich Peters, Michael Recke

Dieses Jahr jährt sich die Weihnachtsflut von 1717 zum dreihundertsten Mal. Das ist für die Akademie Dangast – Kunst & Natur e.V. Anlass, die Initiative für eine Gedenkveranstaltung zu ergreifen.

Etwa 20 Großposter präsentieren den Ablauf dieser Flut, beschreiben die Zahl der Opfer und den Umfang der Schäden in den einzelnen Regionen und Orten entlang der Küste,
Augenzeugen berichten in Briefen von der Not der Bevölkerung. Ebenfalls vorgestellt werden Albert Brahms aus Sande und Anton Günther von Münnich aus Neuenhuntorf, Personen, die sich mit der Schadensbeseitigung der Sturmfluten befassten. Anton Günther von Münnich war sowohl in der Grafschaft Oldenburg als auch in Ostfriesland tätig. Weiter vorgestellt werden die Pastoren Johann Friderich Jansen aus Neuende und Johann Christian Hekelius aus Resterhafe bei Dornum. Beide haben die Flut bzw. deren Folgen persönlich erlebt und geben in ihren Büchern eine Deutung der Ereignisse entsprechend der damals vorherrschenden theologischen Meinung.
Es wird eine Einordnung der Weihnachtssturmflut von 1717 in die Katastrophenfluten und Sturmfluten seit dem ersten authentischen Sturmflutbericht im 12. Jahrhundert bis heute vorgenommen. Originalkarten, zahlreiche Kopien und Abbildungen zeigen die zeitgenössische Sicht der Ereignisse.
Dr. Martin Segschneider, Referatsleiter für Archäologie im Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven zeigt jüngst aufgetauchte Fundstücke aus dem Langwardergroden vor der heutigen Butjadinger Nordküste von einer 1717/1720-1721 untergegangenen Siedlung. Dieser „Zufallsfund“ gibt einen wichtigen Einblick in die Siedlungsgeschichte des  späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Gezeigt wird die Ausstellung an mehreren Orten im Raum Varel/Wilhelmshaven/Friesland und Butjadingen sowie zeitgleich auch an verschiedenen Orten in Ostfriesland.
Förderer der Ausstellungen: III. Oldenburgischer Deichband, Jever; II. Oldenburgischer Deichband, Brake; EWE-Stiftung; OOWV-Stiftung; LzO-Regionalstiftung; die Oldenburgische Landschaft und für die Ausstellungen in Ostfriesland zusätzlich die Ostfriesischen Deichachten und die Ostfriesische Landschaft. Es gibt ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm rund um den Jadebusen zum Gedenken an die Weihnachtsflut 1717 mit aktiver Beteiligung des Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven.


Vita Klaas-Heinrich Peters
Klaas-Heinrich Peters, geboren 1944 in Pewsum (Ostfriesland). Nach dem Abitur in Norden und Wehrdienst Bauingenieurstudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen   mit Diplom-Hauptprüfung 1970. Von 1971 bis 2009 technischer Verwaltungsbeamter in verschiedenen Bereichen der Niedersächsischen Wasserwirtschaftsverwaltung. 25 Jahre lang Lehrbeauftragter im Nebenamt an der Fachhochschule Oldenburg, heute Jade-Hochschule. Ebenfalls im Nebenamt 20 Jahre lang Prüfer für die zweite Staatsprüfung des höheren technischen Verwaltungsdienstes und langjährig Dozent in der Ausbildung des Beamtennachwuchses im mittleren und höheren Dienst. Umfangreiche Vortragstätigkeit, Autor, Bearbeiter und Mitherausgeber zahlreicher Fachveröffentlichungen.

Vita  Michael Recke
Michael Recke, geb. 1950 in Wunstorf. Lebt seit 1957 in Emden. 1969 Abitur in Emden. Lehramtsstudium an der Universität Münster für die Fächer Geographie und Chemie. Von 1973 – 2014 Realschullehrer an der Herrentorschule Emden. Verheiratet, 2 Söhne.                                                                                        Vorträge und Veröffentlichungen zur Geschichte Emdens und Ostfrieslands und zur Geschichte der Kartographie. Initiator und Mitarbeiter verschiedener Ausstellungen, u.a. „Columbus, Cook & Co“ 2002, „Seekarten der Nord- und Ostsee“ 2008, beide in der JaL Bibliothek in Emden, „Oldenburg und die ganze Welt  – Alte Karten und prächtige Atlanten“ 2008, 2012 „Karte – Globus – Atlas  500 Jahre Mercator“, sowie 2017 „Fakten oder Fantasie? Karten erzählen Geschichten!“ alle in der Landesbibliothek Oldenburg.                                                                                                                          Seit 2009 Präsident vom „Freundeskreis für Cartographica in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz“.


Vita Michael Remmers
Michael Remmers, geboren 1959 in Wilhelmshaven. Nach dem Abitur in Wilhelmshaven und 2-jähriger Marinedienstzeit, Hochschulstudium der Kartographie in Karlsruhe mit Diplom 1986. Von 1986 bis 1992 Angestellter an der Universität Gießen, Fachbereich Geographie, von 1992 bis 2001 Betriebsleiter und Prokurist beim CCV-Verlag in Varel, seit 2002 selbstständig in Oldenburg mit dem KomReGis-Verlag und einer Service-Druck-Agentur (www.service-druck.net). Organisation zahlreicher Ausstellungen von Wilhelmshaven bis Husum,  Mitbegründer der Akademie Dangast und WIR-Wirtschaft in Zetel, Vorsitzender der DGfK, Sektion Weser-Ems, seit 2016 (zusammen mit meiner Ehefrau) Inhaber und Betreiber des Kulturhauses am Wattenmeer in Langwarden (www.kulturhaus-am-wattenmeer.de).


Natur_und_Mensch_Marxfeld

 

Bilderausstellung „Natur und Mensch“
von Christa Marxfeld-Paluszak
vom 12.08. – 30.09.2016
im Weltnaturerbeportal in Dangast

Ab Fr., 12.8.2016, stellt die Wilhelmshavener Künstlerin Christa Marxfeld-Paluszak in Zusammenarbeit mit der Akademie Dangast – Kunst & Natur e.V. im Weltnaturerbeportal in Dangast aus. 
Die Bilder von Christa Marxfeld-Paluszak beziehen sich auf die kritische Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur und umgekehrt. Wie reagiert der Mensch auf die Zerstörung der Natur? Auf die gesellschaftlichen Veränderungen?
Wie reagiert unsere Psyche auf die täglichen Horrormeldungen?
Die Frage steht im Raume „Was ist der Mensch“? 
Philosophen aller Epochen  waren beschäftigt, Fragen und Erscheinungen der jeweiligen Zeit und deren Problematik zu beantworten. Sie werden weiterhin beschäftigt sein.
Für die Künstlerin Christa Marxfeld-Paluszak steht die Auseinandersetzung mit dem Menschen im Vordergrund ihrer Beschäftigung.
Seit 1990 stellt sie allein oder gemeinsam mit anderen Künstlerinnen und Künstlern im In- und Ausland aus.
Die Bilderausstellung „Natur und Mensch“ wird am Fr., 12.08.2016, 17.00 Uhr, von Herrn Frank Klimmeck, Pfr. i.R., Frau Prof. Dr. Antje Sander und Frau Christa Marxfeld-Paluszak eröffnet.
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 20.00 Uhr
Weltnaturerbeportal Dangast, Edo-Wiemken-Str. 61, 26316 Varel-Dangast

Biografie Christa Marxfeld-Paluszak

Seit 1992                 Bibliophile Werke entstanden
1978 – 2000           GALERIE M  – Wilhelmshaven
1972 – 1996           Boutique für Mode und Schmuck Wilhelmshaven/Jever
1995                        Gründungsmitglied : Soroptimist International Club Wilhelmshaven
Gründungsmitglied  :Radio Jade Wilhelmshaven
2002                           Gründungsmitglied  :  Sezession Nordwest e.V. – Wilhelmshaven
2008                           Gründungsmitglied  :  „ChaKA“-Chancen für Kinder im Alltag
2012                           Buchveröffentlichung der Oldenburgischen Landschaft –
„Künstler im Oldenburger Land“ (Beteiligung)
Buchveröffentlichung „Menschen die was bewegen“ Hrsg.
Theresia M. de Jong (Beteiligung)
2013                           Gründungsmitglied : Förderverein Landesbühne Niedersachsen Nord
Seit 2010 Mitglied im „Bund Bildender Künstler“ Oldenburg