Führungen

Dangaster Kunstpfad

Dangast sehen mit den Augen seiner Künstler                    

Anlässlich des 200-jährigen Geburtstages des Nordseebades Dangast wurde der Dangaster Kunstpfad geschaffen. Auf nunmehr 19 Bildtafeln bietet er seinen Besuchern unmittelbare Einblicke in die künstlerische Vergangenheit Dangasts. Die Tafeln stehen an den Standpunkten, wo die Künstler ihr Motiv fanden und zeigen Reproduktionen mit erläuternden Texten. Die Kurverwaltung Dangast bietet Führungen entlang des Kunstpfades an. Als Vortragende konnten gewonnen werden:

  • Maren Tapken vom Kurhaus Dangast
  • Lars Klein, Leiter des Nationalparkhauses Dangast
  • Hannes Tapken, gebürtiger Dangaster
  • Karl-Heinz Martinß, Dangast-Freund
  • Helga von Eßen, Gästeführerin

Die Auswahl der Vortragenden ist gewollt; persönliche Erlebnisse, Gedanken und Interpretationen bestimmen den Charakter der Führungen.

von links nach rechts: Hannes Tapken, Helga von Eßen, Karl-Heinz Martinß und Lars Klein

Termine:
Treffpunkt am Kurhaus Dangast, An der Rennweide 42
Freitag, 31.12.2022, 14:00 Uhr


Das Seebad im Wandel der Zeit

Termine Saison 2022
Begleitung: Maren Tapken
Kosten:    5,– €
,
Treffpunkt: Kurhaus Dangast
An der Rennweide 46, 26316 Varel-Dangast
Mi., 14.09.2022, 11:00 Uhr


Auf den Spuren Franz Radziwills

Weiter Horizont, raue Küste, kleine Dörfer: Die Gegend um den Jadebusen lockt mit bildschönen Landschaftsansichten. Den jungen Maler Franz Radziwill zog es deshalb 1923 nach Dangast – damals noch ein kleines Dorf ohne Elektrizität. In den folgenden 50 Jahren schuf er hier die meisten seiner rund 850 Ölgemälde. Fast die Hälfte von ihnen sind Landschaftsansichten. Sie zeigen Schönheit und Schrecken der Natur, aber auch das Eingreifen des Menschen in seine Umwelt. Für seine eindrucksvollen Gemälde ließ sich Radziwill oft von der näheren Umgebung seiner Wahlheimat Dangast inspirieren. Diese Orte stellen der erfahrene Gästeführer Karl-Heinz Martinß und der Dangaster Künstler Michael Kusmierz auf einer Tour rund um Dangast und Varel vor. Eine kleine Broschüre mit Abbildungen der Werke hilft dabei, die Motive in der Landschaft wiederzufinden und einzuordnen.

Treffpunkt ist um 15 Uhr am Künstlerhaus in der Sielstraße 3. Nach einer kurzen Einführung starten die Teilnehmenden zu einem knapp 20 km langen Rundkurs, der mit regelmäßigen Pausen und kenntnisreichen Informationen der Gästeführer ca. drei bis dreieinhalb Stunden dauert.
Teilnehmen können bis zu 10 Personen. Reservierungen sind ab sofort im Künstlerhaus unter Tel. 04451/2777 oder E-Mail  info@radziwill.de möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 17,50 €.


Stolpersteine

Der Kurverein Dangast möchte mit den Stolpersteinen auf die Einzigartigkeit des Nordseebades Dangast im Bereich Kunst- und Kulturgeschichte, Bau- und Siedlungsentwicklung und des Naturraumes hinweisen.

  • Der Phallus von Eckard Grenzer an der Flutkante am Kurhaus-Strand stellt die
  • natürliche PhallusBegegnung der Geschlechter dar: Das für Grenzer weibliche Meer umarmt alle zwölf Stunden den Phallus.
  • An der Promenade vor dem Kurhaus steht die aus zwei Steinplatten bestehende Skulptur „Das Tor zum Watt“, ebenfalls von dem Oldenburger Künstler Eckard Grenzer. Der Blick des Betrachters wird in das offene Objekt gezogen und durch den schmalen Spalt auf den Jadebusen und eine versunkene Kirche gerichtet.
  • Der im Jubiläumsjahr fertig gestellte „Friesendom“ besteht aus einem Granitblock, der in vier Teile geschnitten wurde. Der Friesendom macht auf die sieben im Jadebusen versunkenen Dörfer und Kirchen aufmerksam. Eine Schautafel erläutert die Entstehung des Jadebusens und die ehemaligen Standorte der Dörfer.
  • Auf dem Deich in der Nähe des Strandcampingplatzes steht ein Observatorium mit einem Gauß-Stein zur Erinnerung an die Bedeutung Dangasts für die Landesvermessung Nordwestdeutschlands. Der Himmel des Observatoriums wurde künstlerisch von Jana Hackerova gestaltet.
  • Dangast liegt auf einem Geesthügel, der durch die Saale-Eiszeit durch Sande und Gerölle aufgeschoben wurde. Die Skulptur „Fenster zur Marsch“ steht im Gröningsweg. Der Blick der figürlichen Sandsteinstele ist auf die Marsch gerichtet.
  • „Das Dorf Dangast“ steht auf einem kleinen Erdhügel an der östlichen Seite der Oldeoogstraße / Südende. Hier befand sich der ursprüngliche Ortskern des ehemaligen Fischer- und Bauerndorfes. Es wird durch kleine Steinquader in Form von Gebäuden und einer Kirche symbolisiert.

Der Skulpturenpfad rund um den Jadebusen

Der Skulpturenpfad um den Jadebusen vereint die Themen Küstenschutz und Deichbau, Kunst und Natur sowie die Frage nach dem Ursprung des Menschen und seines Auftrags auf der Erde. Am westlichen Jadebusen sind die „Sieben Tage der Schöpfung“ zwischen Dangast und Mariensiel zu sehen, am östlichen Jadebusen zwischen Varel und Eckwarderhörne verdeutlichen sieben Skulpturen „Die Sintflut – Bewahrung der Schöpfung hinter dem Deich“

   

www.kunstamdeich.de