Führungen

Dangaster Kunstpfad

Dangast sehen mit den Augen seiner Künstler                    Kunstpfad

Anlässlich des 200-jährigen Geburtstages des Nordseebades Dangast wurde der Dangaster Kunstpfad geschaffen. Auf nunmehr 19 Bildtafeln bietet er seinen Besuchern unmittelbare Einblicke in die künstlerische Vergangenheit Dangasts. Die Tafeln stehen an den Standpunkten, wo die Künstler ihr Motiv fanden und zeigen Reproduktionen mit erläuternden Texten. Die Kurverwaltung Dangast bietet Führungen entlang des Kunstpfades an. Als Vortragende konnten gewonnen werden:

  • Maren Tapken vom Kurhaus Dangast
  • Lars Klein, Leiter des Nationalparkhauses Dangast
  • Hannes Tapken, gebürtiger Dangaster
  • Karl-Heinz Martinß, Dangast-Freund
  • Helga von Eßen, Gästeführerin

Die Auswahl der Vortragenden ist gewollt; persönliche Erlebnisse, Gedanken und Interpretationen bestimmen den Charakter der Führungen.

von links nach rechts: Hannes Tapken, Helga von Eßen, Karl-Heinz Martinß und Lars Klein


Führungen 2018

Dauer: ca. 1,5 Stunden, Kosten: 4,00 €
Treffpunkt: Kurhaus Dangast, An der Rennweide 46

So. 17.06.2018 ab 10.30 Uhr mit Helga von Eßen
Mi., 11.97.2018 ab 10.30 Uhr mit Lars Klein
Di., 31.07.2018 ab 15.00 Uhr mit Karl-Heinz Martinß
So., 19.08.2018 ab 10.30 Uhr mit Hannes Tapken
So., 09.09.2018 ab 10.30 Uhr mit Helga von Eßen
So., 30.09.2018 ab 10.30 Uhr mit Hannes Tapken
Mi., 17.10.2018 Kunstpfad und Zugvogeltage ab 10.30 Uhr mit Lars Klein
So., 16.12.2018 ab 10.30 Uhr (140.Geburtstag Emma Ritter) mit Karl-Heinz Martinß
Mo., 31.12.2018 ab 14.00 Uhr mit Karl-Heinz Martinß

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Stolpersteine

Der Kurverein Dangast möchte mit den Stolpersteinen auf die Einzigartigkeit des Nordseebades Dangast im Bereich Kunst- und Kulturgeschichte, Bau- und Siedlungsentwicklung und des Naturraumes hinweisen.

  • Der Phallus von Eckard Grenzer an der Flutkante am Kurhaus-Strand stellt die
  • natürliche PhallusBegegnung der Geschlechter dar: Das für Grenzer weibliche Meer umarmt alle zwölf Stunden den Phallus.
  • An der Promenade vor dem Kurhaus steht die aus zwei Steinplatten bestehende Skulptur „Das Tor zum Watt“, ebenfalls von dem Oldenburger Künstler Eckard Grenzer. Der Blick des Betrachters wird in das offene Objekt gezogen und durch den schmalen Spalt auf den Jadebusen und eine versunkene Kirche gerichtet.
  • Der im Jubiläumsjahr fertig gestellte „Friesendom“ besteht aus einem Granitblock, der in vier Teile geschnitten wurde. Der Friesendom macht auf die sieben im Jadebusen versunkenen Dörfer und Kirchen aufmerksam. Eine Schautafel erläutert die Entstehung des Jadebusens und die ehemaligen Standorte der Dörfer.
  • Auf dem Deich in der Nähe des Strandcampingplatzes steht ein Observatorium mit einem Gauß-Stein zur Erinnerung an die Bedeutung Dangasts für die Landesvermessung Nordwestdeutschlands. Der Himmel des Observatoriums wurde künstlerisch von Jana Hackerova gestaltet.
  • Dangast liegt auf einem Geesthügel, der durch die Saale-Eiszeit durch Sande und Gerölle aufgeschoben wurde. Die Skulptur „Fenster zur Marsch“ steht im Gröningsweg. Der Blick der figürlichen Sandsteinstele ist auf die Marsch gerichtet.
  • „Das Dorf Dangast“ steht auf einem kleinen Erdhügel an der östlichen Seite der Oldeoogstraße / Südende. Hier befand sich der ursprüngliche Ortskern des ehemaligen Fischer- und Bauerndorfes. Es wird durch kleine Steinquader in Form von Gebäuden und einer Kirche symbolisiert.

Der Skulpturenpfad rund um den Jadebusen

Der Skulpturenpfad um den Jadebusen vereint die Themen Küstenschutz und Deichbau, Kunst und Natur sowie die Frage nach dem Ursprung des Menschen und seines Auftrags auf der Erde. Am westlichen Jadebusen sind die „Sieben Tage der Schöpfung“ zwischen Dangast und Mariensiel zu sehen, am östlichen Jadebusen zwischen Varel und Eckwarderhörne verdeutlichen sieben Skulpturen „Die Sintflut – Bewahrung der Schöpfung hinter dem Deich“

www.kunstamdeich.de